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Auch in diesem Jahr ging es kurz vor den Sommerferien für die Schülerinnen und Schüler der Französischkurse im Jahrgang 9 auf große Fahrt nach Frankreich.
Ziel war das Seebad Courseulles-sur-Mer in der Normandie. Der kleine Ort liegt direkt am Ärmelkanal und der schöne Sandstrand lockte immer wieder, um zu relaxen, Jakobsmuscheln zu sammeln oder Fotos zu machen. Selbstverständlich hat der Ort noch einiges mehr zu bieten: einige Geschäfte, einen bunten Wochenmarkt, eine Austernzucht und landestypische Restaurants.
Courseulles-sur-Mer liegt an einem der Strandabschnitte der Normandie, an denen im Juni 1944 die alliierten Truppen das Festland erreichten, um von dort aus in blutigen Kämpfen und unter großen Verlusten die feindlichen deutschen Stellungen zu erobern und Europa zu befreien. Vieles in der Region erinnert an diese Zeit und lohnt, besichtigt zu werden: der künstliche Hafen in Arromanches, das dortige Cinéma Circulaire, das Musée du Débarquement, das Schlachtfeld an der Pointe du Hoc mit seinen Bunkern und Bombenkratern und die Soldatenfriedhöfe in Colleville und La Cambe.
Mahnende Zeitzeugen, unvergessliche Eindrücke für das ganze Leben …
Auch zwei Städte standen auf dem Reiseprogramm: Ba
yeux mit seiner imposanten Kathedrale sowie Caen, Hauptstadt des Départements Calvados, mit der Burg und der Grabstätte von Wilhelm dem Eroberer.
Ein besonderes Highlight war die Tagesfahrt zum berühmten Klosterberg an der Grenze zur Bretagne, dem Mont Saint-Michel. Man erreicht ihn seit einigen Jahren vom entfernten Großparkplatz aus per Shuttlebus, Pferdekutsche oder zu Fuß.
An den monumentalen Befestigungsanlagen des Mont angekommen, hieß es erst einmal, das touristische Getümmel in den engen Gassen hinter sich zu lassen und die Gassen und Treppen hochzusteigen. Schon bald wurden die Schüler auf der Plattform vor der Klosterkirche mit einer fantastischen Aussicht über die Bucht des Mont Saint-Michel belohnt. Génial! Quelle vue superbe!
Mit einer Fülle von Eindrücken, Erinnerungen und dem ein oder anderen Souvenir im Gepäck erreichte die Gruppe nach einer aufregenden Woche wohlbehalten die Heimat.
Die Zeit in Frankreich war so schnell vergangen!
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39 Schülerinnen und Schüler legen sehr erfolgreich französische Sprachprüfung ab
An der DELF-Prüfung, die vom Französischen Bildungsministerium organisiert wird und für den RP Detmold vom Institut francais Düsseldorf durchgeführt wird, haben von der Realschule Bünde-Mitte 39 Schülerinnen und Schüler der 8.,9. und 10. Jahrgangsstufe teilgenommen.
Die Schülerinnen und Schüler haben sich im ersten Halbjahr des laufenden Schuljahres im Rahmen von Arbeitsgemeinschaften, die von Frau Kreimer-Huenke (A2) und Herrn Brünger (A1, B1) angeboten wurden, auf die Prüfungen vorbereitet. Die Prüfungen wurden im Januar und Februar abgelegt. Die schriftlichen Prüfungen fanden an der Realschule Bünde-Mitte statt, während die mündlichen Prüfungen von Muttersprachlern an der Barlach Realschule in Herford abgenommen worden sind.
In der Prüfung wurden folgende Kompetenzen geprüft: Hörverstehen, Leseverstehen, Textproduktion und mündliche Sprachproduktion.
Die Prüfung kann in verschiedenen Niveaustufen abgelegt werden (A1, A2, B1, B2).
Unsere Schüler der 8. Klassen haben die Stufe A1, die Schüler der 9. Klassen haben die Stufe A2 und die Schüler der 10. Klassen haben die Stufe B1 abgelegt. Insgesamt wurden sehr gute Prüfungsleistungen erzielt, wodurch die Begeisterung unserer Schüler für die französische Sprache zum Ausdruck kommt. Besonders erfreulich ist es, dass sich 2 Schüler aus dem Jahrgang 10 das Prüfungsniveau B1 zugetraut und auch erfolgreich abgeschlossen haben.
Wir gratulieren allen Schülerinnen und Schülern zu ihrem Erfolg und hoffen, dass auch im kommenden Schuljahr wieder viele Interessenten diese Sprachprüfung ablegen werden.
Folgende Schüler haben teilgenommen:
A1
Tony Michelle Alvers, Nazar Bayramlar, Celine Beckmann, Lara Bökenschmidt, Yannis Duvnjak, Simon Erbs, Mara Erdmann, Maximilian Fahl, Jamina Faton, Niklas Feldmann, Jaron Flömer, Riana Ginzel, Hanna Adelina Heine, Anna Jacobsen, Nele Jacobsen, Nele Sophie Kämper, Felix Limberg, Luca Martens, Marcel Oermann, Max-Luca Pilgrim, Michelle Reger, Marie Schapeit, Alea-Jade Steinkühler, Lara Sumfleth, Laura Süring, Luca Tajuelo, Enrico Töws, Maria-Christina Tzanis, Julia Wieczorek, Elisabeth Zhigaltsov.
A2
Valentina Armeli Iapichino, Sidar Aycik, Laureen Baldreich, Nils Bonus, Vanessa Buschkamp, Jana Schomburg, Lene Wüllner.
B1
Max Gette und Timo Schnee
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Sie ist schon im Amt - und das seit 147 Tagen!
Marion Bienen trat ihren Dienst als Schulleiterin an unserer Schule bereits am 01. Februar an.
Der "offizielle Akt" damals widmete sich aber dem Ausscheiden unseres bisherigen Schulleiters Horst Selle. Heute nun wurde auch Marion Bienen offiziell in ihr Amt eingeführt.
Schuldezernent Fritz-Otto Husemann und Bürgermeister Wolfgang Koch als Vertreter der Stadt Bünde überbrachten die besten Wünsche für die zukünftigen Aufgaben und Herausforderungen, Ellen Ebmeier als Vertreterin der Schulpflegschaft und das Kollegium schlossen sich dem an und betonten die Freude auf eine (weiterhin) gute Zusammenarbeit.
Die Klasse 5c mit Herrn Dold und Robin am Saxophon, begleitet von Herrn Bitter, sorgten für das musikalische Rahmenprogramm.
Zum Abschluss gab es einen kleinen Imbiss in entspannter Atmosphäre.
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Im Rahmen unseres Projekts „Schule ohne Rassismus“ beschäftigen sich Schülerinnen und Schüler der Klasse 9a derzeit musikalisch mit dem Thema „Apartheid“.
Im Englischunterricht wurden dabei Teile des Unterrichtsprojekts TeachRock von Steven Van Zandt (auch bekannt als Little Steven, u.a. Gitarrist in Springsteens E-Street Band) genutzt.
Das TeachRock-Projekt wurde 2013 von den Musikern Steven Van Zandt, Bruce Springsteen, Bono (U2), Jackson Browne und dem Regisseur Martin Scorsese gegründet und bietet Lehrern und Schülern kostenlos reichhaltige multimediale Lehrmaterialien. Die Unterrichtspläne bei teachrock.org helfen Lehrern, die Geschichte der Popmusik mit dem Unterricht in den verschiedenen Fächern zu verbinden, von Sozialkunde und Sprachwissenschaft bis hin zu Geographie, Geschichte, Medienwissenschaften und allgemeiner Musik.
Die 9a begann mit einer Zeitreise: Ein Musikvideo aus den 80ern (Artists united against Apartheid – Sun City) bot den Einstieg. Was hatte die hochkarätigen Künstler („das ist, als wäre heute Ed Sheeran dabei“) damals dazu bewogen, einen Protestsong gegen "Sun City", einen Freizeitkomplex in Südafrika zu schreiben?
Anhand weiterer Interviews mit dem damaligen Hotelchef und Mitarbeitern als auch dem Künstler und Initiator des Protestsongs, Steven van Zandt, erschlossen sich die Schülerinnen und Schüler zunächst die Geschichte Sun Citys im Homeland Bophuthatswana.
Fotos erweiterten die Eindrücke darüber, wie sich das Leben in Südafrika während des Apartheid-Regimes in den 80er Jahren - vor allem für die farbige Bevölkerungsmehrheit - gestaltete. In den nächsten Stunden werden die Schüler sich weiterhin der bewegten Vergangenheit Südafrikas widmen – und vielleicht behält der ein oder andere dabei einen 30 Jahre alten Ohrwurm im Kopf...
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Am Dienstag, dem 26. Juni, begab sich die Klasse 5d mit ihren Klassenlehrern auf Schusters Rappen quer durch Bünde.
Unter sachkundiger Führung des Bünder Stadtführers Herrn Militzer, erfuhren die Schüler ganz viel Neues über unsere Heimatstadt.
Los ging’s im Erdgeschoss unserer Schule, wo auf der Gedenktafel zum ersten Mal der Blick auf einen berühmten Namen in der Stadt Bünde fiel, nämlich „Steinmeister“ . Endpunkt der Stadtführung war nach 4,5 Stunden die Pauluskirche, für die Herr Militzer einen Schlüssel hatte. Dazwischen erfuhren die Schüler unter anderem, wo es in Bünde eine Synagoge und ein Gefängnis gab, dass man Fachwerkhäuser einfach so ab- und wieder aufgebaut hat, dass man im Rathaus ein wunderschönes Modell der Innenstadt bewundern kann und dass es einen fast geheimen Park in der Bahnhofstraße gibt. Sie besichtigten das größte Baudenkmal der Stadt (den Tabakspeicher) und hatten Mühe, deren kleinstes Baudenkmal (eine Plakette zur Höhenmessung) am Bahnhof zu erspähen. Und weil die Else in Bünde einen „Bogen“ macht, hieß Bünde lange Zeit nicht Bünde, sondern wird in historischen Dokumenten als „Buginithi“ erwähnt: der Bogen durch eine Heidefläche.
Schnell war dieser etwas andere Schultag vorbei - alle haben viel gelernt und eine Menge Spaß gehabt. Aber auch müde Füße ;-)
Übrigens: Walter Steinmeister, auf der Gedenktafel unserer Schule erwähnt und ein leidenschaftlicher Angler, starb im ersten Weltkrieg im Alter von nur 27 Jahren. Er war der Sohn der bekannten und wohlhabenden Familie Steinmeister, die in Bünde sogar eine „Fischzuchtanlage“ betrieb. Einen der Teiche im bekannten Steinmeisterpark gibt es ja heute noch. Mit einem Fisch aus Stein als Symbol am Ufer. Habt ihr ihn schon mal gesehen?
Fotos/Text: B. Althoff