Suchtprävention Jg. 8

sucht12bWie man im Gleichgewicht bleibt: Das Projekt „Suchtprävention“

 Das Alter, in dem Kinder und Jugendliche das erste Mal Alkohol trinken oder Haschisch rauchen, ist in den vergangenen Jahren auf 12 Jahre (Alkohol) bzw. 13 Jahre (Haschisch) gesunken.

Um die Jugendlichen zu stärken, diesen Versuchungen zu widerstehen, veranstaltet die Realschule Bünde-Mitte seit 1996 alljährlich die sogenannten Suchtpräventionstage. Die Schüler der jeweils 8. Klassen setzen sich zwei Tage lang außerhalb der Schule mit den Gefahren von Drogen und Drogenmissbrauch auseinander. Organisiert und durchgeführt werden die Tage von den Religionslehrern der Klassen, die das Projekt im Unterricht vor- und nachbereiten.
Unterstützt werden sie von verschiedenen Kooperationspartnern wie z.B. der Fachstelle für Suchtvorbeugung Herford (Diakonisches Werk), einer Selbsthilfegruppe für suchtkranke Menschen, dem Jugendrotkreuz Münster und der Kreispolizei.

sucht12So sprechen Polizeibeamte mit den Jugendlichen über das Komasaufen und versuchen ihnen die möglichen Konsequenzen – gesundheitlich wie juristisch – vor Augen zu führen. Desweiteren berichten Suchtkranke von ihren ganz persönlichen Erfahrungen mit Drogen.

Vor allem geht es aber darum, die Schüler stark zu machen, dass sie selbst Verantwortung übernehmen, lernen "nein" zu sagen, Bezugsgruppen sowie Vorbilder einzuschätzen lernen und erkennen, dass sich Konflikte nicht lösen lassen, indem sie sich mit Alkohol o.ä. betäuben.