RSBM ist "Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage"

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Im Rahmen einer kleinen Feierstunde auf dem Schulhof wurde es
am 12. Mai 2015 "amtlich": Unsere Schule trägt seitdem den Titel
"Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage"!


„Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ (SoR-SmC) ist ein Projekt des Vereins Aktion Courage e.V und wurde in Deutschland 1995 unter dem Namen  „Schule ohne Rassismus“ ins Leben gerufen.
2001 wurde der Name des Projektes in Deutschland um die zweite Zeile „Schule mit Courage“ erweitert und das aktuelle Logo eingeführt. Das Projekt bietet Jugendlichen die Möglichkeit, das Klima an ihrer Schule aktiv mitzugestalten, indem sie sich bewusst gegen jede Form von Diskriminierung, Mobbing und Gewalt wenden. Es ist das größte Schulnetzwerk in Deutschland und ihm gehören mittlerweile über 1500 Schulen an (Stand: Juni 2014).
Die Realschule Bünde-Mitte gehört dazu!

Deutschunterricht im Theater

März 2019

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Im Rahmen des Deutschunterrichts und unseres Schulprojekts " Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage besuchten die Schülerinnen und Schüler der 9c die Aufführung des Stücks "MONGOS", eine Produktion der Initiative „OSKAR - Junges Theater Stadt und Land Osnabrück". OSKAR richtet sich in erster Linie an Jugendliche mit dem Ziel, ein Theater zu zeigen, das junge Menschen begeistert, das Themen von Kindern und Jugendlichen auf den Punkt bringt und den Dialog über die Altersgrenzen hinweg fördert.






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„MONGOS“ handelt von Ikarus und Francis, zwei grundverschiedenen jungen Menschen, die aber eines gemeinsam haben: durch Querschnittslähmung bzw. einer fortschreitenden Nervenkrankheit gehorchen ihnen ihre Körper nicht mehr und beide sitzen im Rollstuhl. Gemeinsam trotzen die Freunde den Herausforderungen ihres Alltags, günden die coolste WG der Reha-Klinik und wagen sich gemeinsam ins wahre Leben. Als sich Ikarus in Jasmin verliebt, muss er erkennen, dass sich die Realität jedoch nicht einfach ignorieren lässt und vieles nicht nach Plan läuft. Und auch ihre Freundschaft wird auf eine harte Probe gestellt.

Das einfühlsame Zweipersonenstück von Sergej Gößner rückt Vorurteile, Anderssein, Diskriminierung und Selbstbestimmung in den Vordergrund – und berührte das junge Publikum (Lehrer inbegriffen)!
Minutenlange Stille nach Beendigung des StĂĽckes sagte mehr als tosender Applaus!

Fotos: K. GĂĽnther und Uwe Lewandowski/Theater OsnabrĂĽck

Zweisprachige Autorin liest fĂĽr 9. Klassen

Juli 2018

Autorenbegegnungen wecken die Leselust von Kindern und Jugendlichen und die Begeisterung für Literatur und den Umgang mit Sprache. An unserer Schule sind sie schon seit Jahren fester Bestandteil des Leseförderkonzepts.

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Als Schule ohne Rassismus wurde von uns dieses Jahr die zweisprachige Autorin Aygen-Sibel Çelik für eine Autorenbegegnung nach Bünde eingeladen. In Istanbul geboren, zog Aygen-Sibel Çelik in ihrem zweiten Lebensjahr mit ihren Eltern nach Deutschland. Nach dem Studium der Germanistik arbeitete sie zunächst im pädagogischen und journalistischen Bereich. Heute schreibt sie Kinder- und Jugendbücher und lebt in Düsseldorf.

Für die Schülerinnen und Schüler der 9. Klassen las Aygen-Sibel Çelik aus ihrem Jugendbuch Seidenweg – Sinems Entscheidung. In dem Buch geht es um Sinem, eine junge Deutschtürkin, die sich auf ihr Abitur vorbereitet, doch plötzlich Probleme bekommt, als ihr neuer Deutschlehrer sie diskriminiert und ungerecht benotet. Dazu kommt noch der Ärger zu Hause, denn ihr Vater will unbedingt verhindern, dass sie sich mit einem Jungen trifft.

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Im anschließenden Gespräch diskutierten die Schülerinnen und Schüler mit Aygen-Sibel Çelik über Integration und Rassismus. Außerdem zeigten die Jugendlichen großes Interesse an ihrer Tätigkeit als Autorin und an ihrer Lebensgeschichte.

Finanziert wird die Autorenbegegnung durch den Förderverein unserer Schule und den Friedrich-Bödecker-Kreis NRW e.V., dieser erhält Mittel vom Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport. Kindern und Jugendlichen die Begegnung mit Autorinnen und Autoren zu ermöglichen, ist das erklärte Ziel des Friedrich-Bödecker-Kreises NRW e.V.

Aygen-Sibel Çelik mit Zuhörerinnen


Text: D. Schäffer

Music meets History - TeachRock in Jg. 9

Juni 2018

Im Rahmen unseres Projekts „Schule ohne Rassismus“ beschäftigen sich Schülerinnen und Schüler der Klasse 9a derzeit musikalisch mit dem Thema „Apartheid“.
Im Englischunterricht wurden dabei Teile des Unterrichtsprojekts TeachRock von Steven Van Zandt (auch bekannt als Little Steven, u.a. Gitarrist in Springsteens E-Street Band) genutzt.

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Das TeachRock-Projekt wurde 2013 von den Musikern Steven Van Zandt, Bruce Springsteen, Bono (U2), Jackson Browne und dem Regisseur Martin Scorsese gegründet und bietet Lehrern und Schülern kostenlos reichhaltige multimediale Lehrmaterialien. Die Unterrichtspläne bei teachrock.org helfen Lehrern, die Geschichte der Popmusik mit dem Unterricht in den verschiedenen Fächern zu verbinden, von Sozialkunde und Sprachwissenschaft bis hin zu Geographie, Geschichte, Medienwissenschaften und allgemeiner Musik.



Teachrock 6Teachrock 5Die 9a begann mit einer Zeitreise: Ein Musikvideo aus den 80ern (Artists united against Apartheid – Sun City) bot den Einstieg. Was hatte die hochkarätigen Künstler („das ist, als wäre heute Ed Sheeran dabei“) damals dazu bewogen, einen Protestsong gegen "Sun City", einen Freizeitkomplex in Südafrika zu schreiben?
Anhand weiterer Interviews mit dem damaligen Hotelchef und Mitarbeitern als auch dem Künstler und Initiator des Protestsongs, Steven van Zandt, erschlossen sich die Schülerinnen und Schüler zunächst die Geschichte Sun Citys im Homeland Bophuthatswana.
Fotos erweiterten die Eindrücke darüber, wie sich das Leben in Südafrika während des Apartheid-Regimes in den 80er Jahren - vor allem für die farbige Bevölkerungsmehrheit - gestaltete. In den nächsten Stunden werden die Schüler sich weiterhin der bewegten Vergangenheit Südafrikas widmen – und vielleicht behält der ein oder andere dabei einen 30 Jahre alten Ohrwurm im Kopf...

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Diskriminierung erkennen - Lösungen entwickeln!

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Schuljahr 2017/18 - mehrere Klassen

Diskriminierung erkennen ist für Jugendliche nicht immer leicht! Jeder dritte Mensch in Deutschland erlebt Diskriminierung. Die Erfahrungen können unterschiedlichste Ursachen haben und sind in allen Gesellschaftsschichten zu finden. Häufige Diskriminierungsanlässe sind Geschlecht, Religion, ethnische Herkunft, körperliche Behinderung und sexuelle Orientierung.
Lösungen entwickeln soll die kreative Antwort auf Diskriminierung sein!
Das Projekt "Diskriminierung erkennen + Lösungen entwickeln: Forumtheater für Jugendliche" ist eine Initiative der Fachdienste für Migration und Integration der AWO mit dem Ziel, Jugendliche für das Thema Diskriminierung zu sensibilisieren, Diskriminierungssituationen aus unterschiedlichen Perspektiven erlebbar zu machen, um zur Selbstreflexion anzuregen und schließlich eigenverantwortlich Handlungsalternativen und Lösungsmöglichkeiten zu entwickeln.
Selbstbestimmung und Zivilcourage leiten sich daraus als langfristige Ziele ab - Ziele, die sich die RSBM als "Schule ohne Rassismus, Schule mit Courage" auf die Fahnen geschrieben hat!

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Das Forumtheater für Jugendliche ist als theaterpädagogische Methode das zentrale Element des Projekts - und war in der vergangenen Woche erneut zu Gast in unserer Schule, um die Schülerinnen und Schülern des 6. Jahrgangs an das Thema Diskriminierung heranzuführen und anhand modelhafter Szenen Lösungswege zu erarbeiten und zu evaluieren.

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