"Jeder soll individuell sein, aber wehe einer ist anders!"

Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage: Kulturschule Leipzig zu Gast

SoR 6Im Rahmen unseres Projekts "Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage" gastierte diese Woche die "Kulturschule Leipzig" in unserer Aula. Die "Kulturschule" ist eine freie B├╝hne, eine Partnergesellschaft freier Schauspieler und Regisseure, die 1999 gegr├╝ndet wurde mit dem Ziel, Kinder und Jugendliche wieder mehr f├╝r Theater zu interessieren.
ÔÇ×DreckÔÇť von Robert Schneider war mit ├╝ber 90 Inszenierungen eins der meistgespielten B├╝hnenst├╝cke, hat aber- leider-nichts von seiner Aktualit├Ąt verloren. Provozierend direkt ├Âffnet das St├╝ck die Augen.

Jeder soll individuell sein - aber wehe einer ist anders! Dieser Satz sagt sehr viel ├╝ber das, was zur Zeit die Gedanken vieler Menschen bewegt. Die Diskussion ├╝ber Toleranz und gegenseitigen Respekt ist zur Zeit brandaktuell. Ganz besonders im Bezug auf die Akzeptanz des Anderen, oder lieber des Andersartigen? Eine andere Nationalit├Ąt oder Religion wird oft (auch) als Grund f├╝r Ausgrenzung angegeben - auch an Schulen. Den Sch├╝lern ist bekannt, dass Menschen, die "anders" sind - ob das mit Aussehen oder Verhalten zu tun hat, ist dabei egal, geh├Ąnselt, begafft, beleidigt werden. Viele Jugendliche w├╝rden dann gerne etwas "tun", sie empfinden diese Situation als st├Ârend, sie w├╝rden sich gerne einsetzen, wenn sie die M├Âglichkeit haben.
"Dreck" beleuchtet Ausl├Ąnderhass und Fremdenfeindlichkeit auf eine ganz andere Art und Weise: Sad, die Hauptperson, ist Araber. Abends verkauft er Rosen, um sein Studium zu finanzieren. Er beschreibt sein Leben in Deutschland, in einer deutschen Stadt, seine Erfahrungen mit Fremdheit und Verachtung. Er beschreibt auch voller Poesie sein Land, seine Tr├Ąume und Hoffnungen. Er eignet sich die absurden Vorurteile sogar an, l├Ąsst aber jederzeit sp├╝ren, wer die wahren Schuldigen sind.
Text: Kulturschule Leipzig
SoR 2SoR 8SoR 9Eingeladen waren die Sch├╝lerinnen und Sch├╝ler unserer 10. Klassen. Eingeladen zuzuschauen und zuzuh├Âren und nachzudenken ├╝ber das, was in unserer Mitte geschieht. Obwohl das St├╝ck wenig "actionreich", sondern eher monologisch aufgebaut ist, war es in der Aula w├Ąhrend der gesamten Vorf├╝hrung mucksm├Ąuschenstill. Ein sicheres Indiz daf├╝r, dass das St├╝ck "angekommen" ist.

Aktiv durch den Winter

Dieses Motto setzte heute die Klasse 5c in die Tat um, indem sie am letzten Tag vor den Osterferien den Biologieunterricht nach draußen verlegte.
Bei winterlichen Temperaturen nutzte die Klasse am frühen Freitagmorgen die Gelegenheit das Biologiezentrum Bustedt aufzusuchen.
aktiv im winterDiesmal wollten die Kids hautnah erleben, wie verschiedene Bodentiere die letzten Tage der noch recht kalten Jahreszeit überstehen.
Nach einer kurzen theoretischen Einführungsphase konnten die Fünftklässler ihr erlerntes Wissen zu den Überlebensstrategien im Winter anwenden, indem sie die Begriffe Winterschlaf, Winterruhe, Winterstarre und Vogelzug erklärten und den entsprechenden Tieren zuordneten.
Danach ging es nach draußen auf das Außengelände des Biologiezentrums, wo die unternehmungslustigen Kinder einige Bodentiere aus ihrem Winterversteck lockten. Ausgerüstet mit Lupen, Dosen, Pinzetten und Bestimmungsliteratur machten sich die Schülerinnen und Schüler an die Arbeit und sammelten rund um das Gut Bustedt Schnecken, Würmer, Käfer & Co.
Unter der fachmännischen Leitung von Frau Kleymann wurden die wirbellosen Tiere wie z.B. Egelschnecke, Schüsselschnecke, Schnurfüßer, Steinkriecher, Erdläufer, Raubkäfer und Plattbauchspinne schnell erkannt und und richtig zugeordnet.
Mit den neuesten Bustedter Materialien im Gepäck ging es mittags wieder zurück zur Schule.
Jetzt steht erst einmal eine zweiwöchige Verschnaufpause auf dem Plan und da der Frühling ja praktisch in den Startlöchern steckt,
planen die Jungforscher während des Rückwegs schon das Ziel ihrer nächsten Exkursion.

Text: U. Heermeier

Sch├╝ler ├╝bernehmen Verantwortung im Schulsport

Neue Sporthelfer ausgebildet

Sporthelfer 2016Wieder einmal wurde in den vergangenen Monaten die Sporthelferausbildung an unserer Schule erfolgreich abgeschlossen. Unsere Schüler lernten, Sportangebote zu planen, anzuleiten und mit durchzuführen. Sie setzten sich in der Einheit "So hört dir jeder zu" zunächst mit den Anforderungen auseinander, die an einen Gruppenleiter gestellt werden. Jeder aus der Gruppe bewies erstaunliches Talent, sich in die ungewohnte Rolle hineinzuversetzen und sie auszufüllen. Nachdem Unfallgefahren und Erste- Hilfe-Maßnahmen thematisiert waren, ging es zum sportpraktischen Teil der Ausbildung. Leitfragen waren in diesem Teil der Ausbildung: Wie gestalte ich die Aufwärmphase? Wie dehne ich mich richtig? Wie lassen sich kreativ und fair Mannschaften bilden? Wie organisiere ich Übungsphasen? Wie begegne ich Konflikten?
Und fast nebenbei lernten die Teilnehmer eine Vielzahl neuer Spiel- und Turnierideen kennen.
Unser Schulleiter Herr Selle freute sich, allen Lehrgangsteilnehmern den erfolgreichen Abschluss mit einer Urkunde und einem Trikot bescheinigen zu können. Herzlichen Glückwunsch!
In den nächsten Monaten und Jahren wollen die neuen Sporthelfer Sportangebote an unserer Schule begleiten, aber auch selbst organisieren. Wir freuen uns auf euch und eure Angebote!

Text & Foto: R. Behnke

7a im Theater

Taksi to Istanbul

Taksi 1

Am 16.03.16 war das Comedia Theater Köln zu Gast im Stadttheater Herford und brachte eigens für Schülerinnen und Schüler das Schauspiel "Taksi to Istanbul" auf die Bühne.
Die Klasse 7a hat im Rahmen des Deutschunterrichts dieses Stück besucht, das sich um die Frage rankt: Wie fühlt sich Heimat an?
Drei junge Menschen machen sich zu einer gemeinsamen Reise nach Istanbul auf. So unterschiedlich wie sie sind, sind auch ihre Sehnsüchte und Gründe. Doch eins ist ihnen gemeinsam: Ihre familiären Wurzeln liegen in der Türkei. Und somit wird die Reise auch zu einer Suche nach nationaler und kultureller Zugehörigkeit und schließlich zu einer Suche nach der eigenen Identität. "Taksi to Istanbul" ist ein Stück über das, was uns trennt und das, was uns gemeinsam ist.

Taksi 3Den Schülerinnen und Schülern hat das Stück gut gefallen, da es trotz aller erster Problematik auch sehr viele lustige Elemente enthielt.
Vor dem Theaterbesuch hatte die Klasse 7a eine Lektüre gelesen, in der es um zwei Jugendliche geht, die sich, wie die jungen Leute im Theaterstück, mit ihrer eigenen Identität auseinandersetzen. Sie versuchen herauszufinden, wohin sie gehören, wer ihre Freunde sind und letzten Endes natürlich
, wer sie sind und in ihrem Leben sein wollen.
Im Anschluss an das Theaterstück, das aus Interviews mit Jugendlichen entstanden ist, hatte die 7a ebenfalls die Gelegenheit sich mit ähnlichen Fragen zu beschäftigen. Dabei ging es um Fragen wie: "Wo ist deine Heimat?" "Was unterscheidet dich von deinen Eltern?" oder "Wo wirst du in 10 Jahren sein?". Alle Schülerinnen und Schüler hatten zunächst die Möglichkeit, die Fragen persönlich für sich zu beantworten, bevor ein Austausch mit Anderen und schließlich eine Präsentation in der Klasse stattfand.

Taksi 2Taksi 4Fotos: @MeyerOriginals, www.meyeroriginals.com

Money, Money, Money...

Im Rahmen der Berufsorientierung wurde in der vergangenen Woche f├╝r alle Klassen 9 eine (Beratung zur) Schuldenpr├Ąvention durchgef├╝hrt.
Unter der Leitung von Frau Etzien vom Sozialdienst katholischer Frauen in Kooperation mit der Sparkasse wurden die Sch├╝lerinnen und Sch├╝ler unseres 9. Jahrgangs in spielerischer Form in den Umgang mit Geld, der Vermeidung von Schulden und in die ersten Schritte zum eigenverantwortlichen Umgang mit Geld eingef├╝hrt.
Finanzen 5Finanzen 6Finanzen 7Finanzen 8Finanzen 9

Schwerpunkte waren dabei ├ťbungen zum Auskommen mit dem Gehalt ├╝ber einen Monat und Visionen zur weiteren Lebensgestaltung. Dabei mussten die Sch├╝ler ihre Vorstellungen vom Leben mit drei├čig und sechzig Jahren f├╝r die Lebensbereiche Mobilit├Ąt, Wohnen, Kleidung und Handy darstellen.
Direkt nach den Osterferien werden unsere 9.-Kl├Ąssler ihr Betriebspraktikum beginnen und in die Berufswelt hineinschnuppern. Bei all den Gedanken um den sp├Ąteren Ausbildungs- und Berufswunsch spielt nat├╝rlich auch die Frage nach dem Gehalt eine Rolle. Geld verdienen ist gut - aber was dann damit anstellen und wie wirtschafte ich richtig? Diese gelungene Veranstaltung konnte dazu n├╝tzliche Denkanst├Â├če vermitteln!

Text: C. Hosfeld

Kontakt

Realschule B├╝nde-Mitte

Strotweg 19
32257 B├╝nde

Tel.: 05223 / 179191
Fax: 05223 / 179190

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