Gegenbesuch aus Rshew, September 2018

RUS 1Eine B├╝hne, zwei Sprachen, 10 russische und 14 deutsche Sch├╝lerinnen und Sch├╝ler sowie eine Woche Zeit ÔÇô  mehr braucht es nicht, um ein deutsch-russisches Theaterst├╝ck auf die B├╝hne zu bringen, bei dem es genau um das geht, was die Sch├╝ler gerade erleben: das Zusammentreffen von Menschen aus zwei L├Ąnder, mit unterschiedlichen Sprachen und Lebensweisen, aber auch vielen Gemeinsamkeiten.
Dass dies auf beeindruckende Weise gelungen ist, davon konnte man sich am Freitag, dem 28.9.2018 in der Aula der Realschule B├╝nde-Mitte ├╝berzeugen. Die Auff├╝hrung am Freitagabend bildete den Abschluss des  einw├Âchigen Besuches einer Sch├╝lergruppe der Mittelschule Nr. 12 in Rshew, einer Stadt etwa 200 Kilometer nordwestlich von Moskau.

Es war das erste Mal, dass Sch├╝lerinnen und Sch├╝ler der Partnerschule der Realschule B├╝nde-Mitte zu Besuch nach Ostwestfalen kamen. Im letzten Jahr hatte der Austausch mit dem Besuch einer B├╝nder Gruppe in Rshew begonnen. Begleitet wurde die Gruppe von Natalja Rosinskaja und Daria Boykova. Auf deutscher Seite organisierten Barbara Tralle und Udo Neugart den Besuch.

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Untergebracht waren die russischen Sch├╝ler in Gastfamilien, wo sie das deutsche Alltagsleben kennen lernten. In der Schule nahmen sie am Unterricht Teil und arbeiteten gemeinsam mit den Sch├╝lern aus ihren Gastfamilien in einem Theaterprojekt unter der Leitung von Marie-Louise Tralle, Konzert- und Theaterp├Ądagogin an den St├Ądtischen B├╝hnen Osnabr├╝ck, an dem schon erw├Ąhnten St├╝ck. Bei einer Exkursion nach Osnabr├╝ck wurden die St├Ądtischen B├╝hnen besichtigt und die Sch├╝lerinnen und Sch├╝ler konnten einen Blick hinter die Kulissen eines gro├čen Theaters werfen. 
Dar├╝ber hinaus gab es gemeinsame Freizeitaktivit├Ąten sowie einen Ausflug nach Bielefeld mit einem Abstecher zum Rshew-Denkmal in Bard├╝ttingdorf.

In dieser Woche  wurden Freundschaften aufgefrischt und vertieft und  V├Âlkerverst├Ąndigung auf Graswurzelebene geleistet. In politisch unruhigen Zeiten vielleicht besonders wichtig. F├╝r alle Beteiligten verflog die Zeit des Austauschs viel zu schnell. Es bleibt die Vorfreude auf ein Wiedersehen n├Ąchstes Jahr in Rshew.
Erm├Âglicht wurde das Projekt durch die gro├čz├╝gige F├Ârderung der Stiftung zur F├Ârderung des deutsch-russischen Jugendaustausches und des Kuratoriums Rshew.

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