Grundprinzip kooperativen Lernens

„Methoden“ bei der Planung von Unterricht

Bei der Lernprozessgestaltung ist immer die Frage zu klären, auf welche Art und Weise (methodische Gestaltung) definierte Ziele bzw. Kompetenzen bezogen auf die jeweiligen Inhalte zu erreichen sind.
Die Frage nach der „Methode“ stellt sich aber erst nach der Festlegung von Zielen und Inhalten. Zudem ist sie immer verbunden mit der Entscheidung, welche Aufgaben zur Erreichung der Ziele formuliert werden.

Der Einsatz von kooperativen Lernmethoden bietet sich bei allen Lernprozessen an. Ihre Leistungsfähigkeit liegt einerseits im Grundsätzlichen, weil durch die drei Phasen des kooperativen Lernens (Einzelarbeit – Austausch – Präsentation) eine intensive Auseinandersetzung mit der Sache strukturell angelegt ist.
DarĂĽber hinaus ergibt sich bei allen kooperativen Methoden auch ein spezifisches Leistungspotential.
Unter Leistungspotential ist zu verstehen, dass nicht jede kooperative Methode für jeden unterrichtlichen Inhalt sinnvoll einsetzbar ist. Beispiel Expertenmethode“: Der unterrichtliche Inhalt muss in Teilthemen aufteilbar und insgesamt relativ komplex sein, damit sich diese Methode lohnt.

Hier finden Sie Informationen zu kooperativen Lernformen  als pdf-Datei.