REALSCHULE BÜNDE MITTE

Gemeinsam auf dem Weg

Informationen zum Schulwechsel

 Der Übergang von der Grundschule zur Realschule Bünde-Mitte

Formale Regelungen:

  • Eltern haben das Recht, die gewünschte Schulform bzw. die gewünschte Schule frei zu wählen.
  • Weicht die Schulformwahl der Eltern von der Empfehlung der Grundschule ab, wird ein Beratungsgespräch geführt
  • Es kann immer nur eine bilinguale Klasse (vermehrter Englischunterricht in den Jahrgängen 5 und 6, ab Klasse 7 bzw. 8 Erdkunde bzw. Geschichte auf Englisch) eingerichtet werden. Bei zu vielen Anmeldungen finden Beratungsgespräche statt, ggf. wird ein Losverfahren durchgeführt.

Pädagogische Überlegungen bei der Schulwahl:

  • Entspricht das derzeitige Leistungsvermögen des Kindes den Leistungsanforderungen der gewünschten Schulform? Bestehen Zweifel, sollte als Einstieg in die Sekundarstufe I immer die etwas „leichtere“ Schulform gewählt werden, denn für Kinder sind Erfolgserlebnisse durch gute Zensuren sehr wichtig.
  • Hochwertige Schulabschlüsse wie z. B. das Abitur sind auf unterschiedlichen Wegen an allen Schulformen möglich – es gibt durch eine bestimmte Schulformwahl in dieser Hinsicht keine „Sackgasse“.
  • Die Grundschulempfehlungen sind ein wichtiger Orientierungsmaßstab für die Schulformwahl. Grundschullehrerinnen und -lehrer können durch ihre in der Regel vierjährige Beobachtung das Leistungsvermögen der Kinder erfahrungsgemäß gut einschätzen.

Regelungen innerhalb der Erprobungsstufe (Jahrgänge 5 und 6)

  • Die Erprobungsstufe stellt in der Realschule, wie auch in der Hauptschule und im Gymnasium, eine pädagogische Einheit dar. In diesen beiden Jahren soll geprüft werden, ob das Leistungsvermögen eines Kindes der gewählten Schulform entspricht. Daher gibt es nach der Klasse 5 keine Versetzungsentscheidung. Alle Kinder bleiben bis zum Ende der Klasse 6 zusammen. Erst am Ende der Klasse 6 muss entschieden werden, ob ein Kind in der gewünschten Schulform bleiben kann oder nicht. Ausschlaggebend sind die Versetzungsbestimmungen. Bei einer Nichtversetzung wird die zuständige Hauptschule oder es kann (sofern eine Aufnahmemöglichkeit besteht) auch eine Gesamtschule besucht werden. Ein Wechsel zur Hauptschule oder zur Gesamtschule (Bedingung: siehe oben) ist aufgrund der Empfehlung der Realschule oder auf Wunsch der Eltern/Erziehungsberechtigten auch schon während der Erprobungsstufe möglich.
  • Eine Wiederholung eines Teils der Erprobungsstufe ist auf Antrag der Eltern/Erziehungsberechtigten möglich, wenn die Klassenkonferenz zu der begründeten Entscheidung kommt, dass durch diese Wiederholung das Ziel der Realschule doch erreicht werden kann.
  • Sofern gute bzw. sehr gute Leistungen erbracht werden, kann ein Kind nach der Erprobungsstufe auf Empfehlung der Klassenkonferenz auch zum Gymnasium wechseln.
  • Dieser Wechsel ist auch schon während der Erprobungsstufe möglich. Sofern Eltern einen Wechsel zum Gymnasium in Erwägung ziehen, sollte dies möglichst frühzeitig geschehen, um den Anschluss an den dortigen Leistungsstand zu gewährleisten.

Schulformwechsel nach Klasse 7

  • Grundsätzlich ist auch nach Klasse 7 noch ein Schulformwechsel möglich, aber nur bis zum Beginn der 9. Klasse. Es gibt aber von Seiten der Schule keine Verpflichtung, Schülerinnen und Schüler einer anderen Schulform aufzunehmen. Wenn Eltern/Erziehungsberechtigte einen Schulformwechsel wünschen, dann wird eine positive Entscheidung nur nach sorgfältiger Prüfung (Klassengröße, Prognose im Hinblick auf schulische Entwicklung des Schülers/der Schülerin) erfolgen.
  • Ein Schüler/eine Schülerin des Gymnasiums wird in die nächst höhere Klasse übernommen, auch wenn er/sie am Gymnasium die Versetzung nicht geschafft hat. Wenn beim bestehenden Zensurenbild auch in der Realschule die Versetzung nicht möglich gewesen wäre, erfolgt ein dreimonatiger Probeunterricht in der höheren Klasse. Bei positiver Entwicklung verbleibt der Schüler/die Schülerin in der Klasse, bei negativer Entwicklung muss die Klasse wiederholt werden.

 

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